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Indiana Jones and the Temple of Peril in Disneyland Paris

Die Attraktion “Indiana Jones and the Temple of Peril” im Adventureland ist nicht nur eine rasante Fahrt im Herzen der Ruine eines Tempels – es ist auch voller Anspielungen auf die berühmte Archäologensaga. Anlässlich der Veröffentlichung des Films “Indiana Jones und das Rad des Schicksals” werfen wir einen genaueren Blick auf diese Attraktion und lüften einige ihrer vielen Geheimnisse.
 

Indiana Jones - Der Geschichte auf den Grund gehen

Im Laufe seiner Karriere hat Indiana Jones im Auftrag von Museen und Universitäten die Welt bereist, um die größten Schätze der Geschichte zu finden. 1936 machte er sich auf den Weg zur Bundeslade und 1938 zum Heiligen Gral. Im zweiten Teil finden wir ihn in Indien. Einem Ort, den er 1935 (wenn auch unbeabsichtigt) besuchte, um einen heiligen Stein aus Sankara zu holen.

Aber dieses Mal, hier bei  der rasanten Attraktion in Disneyland Paris, ist er in offiziellen Angelegenheiten unterwegs. Mit Unterstützung seiner Universität ist er auf der Suche nach einer uralten verlorenen Stadt, die im Herzen des Dschungels versteckt ist. Wobei ein seltsamer Spruch als einziger Hinweis auf ihren Verbleib dient: “Die Schätze der Welt warten auf diejenigen, die es wagen, ganz hoch zu klettern”.

Er beginnt auf der Spitze eines Hügels zu graben und entdeckt die ersten Anzeichen einer tausendjährigen Tempelruine. Angesicht der Größe des Gebäudes wurde eine richtige Eisenbahn gebaut. Um die Ausgrabung und Freilegung eines echten architektonischen Wunderwerks zu erleichtern. Das einigen der größten Kultstätten des ewigen Indiens würdig ist. Wie z.B. dem Vidyasthtankar-Tempels im Südwesten des Landes. Nach mehreren Monaten intensiver Grabungen ist die Stätte endlich für die Öffentlichkeit zugänglich. Die ihre Schönheit, aber auch ihre vielen Geheimnisse an Bord eines der für die Ausgrabungen verwendeten Waggons bewundern kann. Die Reise ist, gelinde gesagt, eine ziemlich rasante Fahrt.

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Indiana Jones - Mutig und furchtlos

Während die Geschichte von Indiana Jones and the Temple of Peril originell ist, macht die Attraktion mehrere Anspielungen auf die verschiedenen Filme der Saga. Beginnend mit “Jäger des verlorenen Schatzes”, dem ersten Film aus dem Jahr 1981.
 
Der Willys Jeep und der Lastwagen, dessen Motorhaube mit beeindruckenden Hörnern geschmückt ist, sind in Wirklichkeit Fahrzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg. Die von den Imagineers so umgebaut wurden, dass sie wie die Autos aussehen, die während der Dreharbeiten verwendet wurden. Insbesondere der Lastwagen, der die Bundeslade transportiert.
 
Vor allem aber erfahren wir im Film, dass Indiana Jones, so unerschrocken er auch ist, immer noch eine Achillesferse hat: Er hat eine Schlangenphobie. Angesichts der Tatsache, dass für die Szenen im Seelenbrunnen eine große Anzahl von Reptilien verwendet wurden, gab es viel zu fürchten! Es war diese Charaktereigenschaft, die die Imagineers auf die Idee brachte, den Tempel dem Gott Shiva zu widmen. Der durch seine Kobra namens Naga symbolisiert wird. Die in der hinduistischen Geschichte oft um den Hals geschlungen dargestellt wird. Es gibt zwei große Skulpturen auf beiden Seiten der Treppe, die den Eingang des Tempels bildet. Aber auch eine kleinere Version vor einem der Zelte des Lagers.
 
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Der Zug durch die Minen

Die Fahrt in “Indiana Jones and the Temple of Peril” erinnert an die Verfolgungsjagd, die in der Mine während “Indiana Jones und der Tempel des Todes” (1984) stattfindet. Die Dreharbeiten zu dieser Szene erforderten das gesamte Know-How von Steven Spielberg und seinem Team. Und kombinierten sowohl Arbeit mit Modellen, als auch Aufnahmen der Schauspieler. Das Ergebnis ist umwerfend und brachte dem Film einen Oscar für die besten visuellen Effekte ein. Für die Attraktion in Disneyland Paris wollten die Imagineers noch einen Schritt weiter gehen. Und bauten eine 560 Meter lange Strecke durch die Tempelruinen, die sogar eine 360-Grad-Umdrehung aufweist. Eine Premiere für einen Disney Park zu dieser Zeit. Und um das Ergebnis noch mehr aufzupeppen, wurde die Attraktion zwischen 2000 und 2004 umgewandelt in: “Indiana Jones and the Temple of Peril – Rückwärts!” Die Waggons waren so aufgestellt, dass die Besucher dem Eingang zugewandt waren. Eine aufregende Fahrt.
 
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Zurück zum Anfang

Das dritte Abenteuer unseres Lieblingsarchäologen, “Indiana Jones und der letzte Kreuzzug” (1989) enthüllte die Ursprünge von Indy´s Peitsche und seinem berühmten Hut. Sie stammen von seiner Begegnung mit einem gewissen Fedora (was zufällig auch der Name dieses Hutstils ist), dem Anführer einer Bande von Plünderern. Die gekommen sind, um das Kreuz von Coronado zu stehlen.

Wir schreiben das Jahr 1912. Der Teenager “Indy” zeltet mit seiner Pfadfindertruppe. Nachdem er den Banditen das Relikt gestohlen hat, versucht er, ihnen zu entkommen. Und landet auf dem Dach eines Zuges mit Zirkustieren. Genau in diesem Moment fällt er in einen Waggon, in dem sich ein Löwe befindet. Den er mit einer Peitsche, die neben ihm an der Wand hängt, in Schach halten kann. Was den Hut betrifft, so wird er ihm am Ende der Verfolgungsjagd, vom Dieb selbst, als Zeichen der Bewunderung für seine Tapferkeit gegeben. Obwohl er es nicht geschafft hat, das Kreuz aus den Händen der Plünderer zu erhalten. Wenn man genau hinsieht, findet man diese Gegenstände unweit des Eingangs der Attraktion auf einem Gerüst.

 
Ein weiteres Detail ist eine der Kisten am Dock. Die an einen gewissen Marcus Brody am Barnett College verschifft werden soll. Wo Indiana Jones zu Beginn des Films unterrichtet.
Das Motto, erinnert an die rätselhaften Worte, die Professor Henry Walton Jones Senior, Indianas Vater, auf seiner Suche nach dem Heiligen Gral fand und die die Demut des Büßers und das Vertrauen des Gläubigen betonte.
 
Da die Ausgrabungen des Tempels in die 1940er Jahre zurückreichen, spielt dieses Abenteuer lange vor “Das Königreich des Kristallschädels” (spielt 1957) und “Das Rad des Schicksals” (diese Handlung spielt 1969 in New York, zu einer Zeit großer sozialer und kultureller Veränderungen). Eine neue Ära nach der erfolgreichen Mondlandung. Die Suche nach diesem letzten Artefakt begann jedoch schon lange vorher, wie ein im Lager vorhandenes Notizbuch beweist. Auf dem wir das berühmte Archimedes Ziffernblatt erkennen werden. 
 
Von “Jäger des verlorenen Schatzes” bis zu diesem letzten Film nimmt uns die Attraktion mit auf ein Abenteuer durch die Welt von Indiana Jones. Dank der vereinten Talente des Filmproduzenten George Lucas und den Imagineers. Hut ab vor diesen Künstlern.
 

Mehr zu der Attraktion “Indiana Jones and the Temple of Peril” findet ihr hier!

Alle Bilder © Disney

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